So, um diesen Blog mal wieder ein wenig zu reaktivieren will ich zwei
Sachen aus der letzten Zeit zeigen:
Zuerst eine Schalttafel um Steckdosen (bzw. Lampen die an den Steckdosen hängen) einzeln an- und auszuschalten.
Später dann eine Lampe aus einem Papierschirm.
Die Schalttafel:
Das meiste ist gebrauchtes aus dem Keller:
· eine 2x5x300cm Holzleiste,
· Kabel die vom Umbau im Motzhaus übrig geblieben sind,
· eine alte 6 Ampere Automatensicherung,
·
6 Netzteilschalter aus alten defekten
Computernetzteilen,
· ein altes Computernetzkabel und
· ein altes Computernetzkabel und
·
6 neue Steckdosen aus dem Baumarkt für 11€
· Schrauben, Holzleim
· Schrauben, Holzleim
Zuerst habe ich die Netzteile zerlegt und mit einer Blechschere um die Schalter
das Blech ausgeschnitten und die Kabel von der Platine abgelötet.
| Schalter ohne alles |
Dann die Holzdinge zugeschnitten; ich hab vorher die Steckdosen
nebeneinander gelegt, damit ich ungefähr sehe, wie groß das Ding werden muss.
Mit 50cm in der Breite und 5cm in der Höhe hab ich alles gut nebeneinander
bekommen und von der Höhe her passte der Sicherungsautomat dann auch gut rein.
Mit dem Lochsägenbohrer, den man normalerweise für Steckdosen in
Gipskarton nimmt waren die Löcher in der Sperrholzplatte kein Problem. Für die Löcher für die Schalter konnte ich kurz vorbohren mit einem normalen Bohrer vorbohren und dann mit der
Stichsäge zurechtschneiden.
Dann hatte ich mir einen Schaltplan ausgedacht:
An den Steckdosen konnte ich die Erdung und den Nullleiter problemlos
verlängern, aber die Phase sollte
a) abgesichert und b) einzeln zu schalten sein.
a) abgesichert und b) einzeln zu schalten sein.
Konkret sieht das dann so aus:
Da ich keine Schrumpfschläuche hatte, liegen die Kontakte an den Schaltern
jetzt offen, also alle elektrischen bitte nicht so genau hinsehen ;-)
Ansonsten sind alles Unflexible Kabel, bis auf die, die von der Grundplatte zum Deckel führen, damit ich das im Zweifelsfall gut aufbekomme.
Und von außen macht es ebenfalls einen robusten Eindruck:
Klar, ich hab auf jeden Fall noch Verbesserungsbedarf in Sachen Metallverarbeitung, die Blechplättchen um die Schalter gefallen mir nicht so richtig aber es erfüllt seinen Zweck.
An der Bar hängt schon eine viel zu lange Zeit eine improvisierte Lampe aus Papier, die einfach nur irgendwie mit Klebeband an die Lampenfassung gelebt war. Da das Teil schon fast 2 Jahre (!) so hängt ist erstens wieder klar bestätigt, das nichts so lang hält wie ein Provisorium, und zum anderen hatte ich Muße, das endlich mal zu ändern.
| In 5 Minuten zusammengeschustert |
Da ich ein leidenschaftlicher Stöckchen-nach-Silvester-einsammel-Typ bin, hatte ich neben Papier und Leim alles da was ich brauchte.
Zunächst hab ich einfach gesehen, was ein A4-Blatt als Achteck hergibt:
Auf Papier geklebt hatte die ganze Konstruktion schon eine erstaunliche Stabilität. Also hab ich einfach weitergemacht, und zunächst mit Klebeband das Gerüst hingestellt:
Das war eigentlich schon der schwierigste Teil des ganzen, als ich angefangen hab das mit Papier zu bespannen ging alles wie von selbst:
Ich hab natürlich die Papierstückchen ein bisschen einkürzen müssen, damit sie nur auf den Stegen Übergänge haben. Mit dem Ergebnis bin ich aber sehr zufrieden:
Und das ganze nochmal in Aktion:
soweit erstmal, J
