Freitag, 30. August 2013

Reaktiviert

So, um diesen Blog mal wieder ein wenig zu reaktivieren will ich zwei Sachen aus der letzten Zeit zeigen:

Zuerst eine Schalttafel um Steckdosen (bzw. Lampen die an den Steckdosen hängen) einzeln an- und auszuschalten.
Später dann eine Lampe aus einem Papierschirm.

Die Schalttafel:

Das meiste ist gebrauchtes aus dem Keller:
·         zwei Sperrholzplatten,
·         eine 2x5x300cm Holzleiste,
·      Kabel die vom Umbau im Motzhaus übrig geblieben sind,
·         eine alte 6 Ampere Automatensicherung,
·         6 Netzteilschalter aus alten defekten Computernetzteilen,
·      ein altes Computernetzkabel und
·         6 neue Steckdosen aus dem Baumarkt für 11€
·         Schrauben, Holzleim

Zuerst habe ich die Netzteile zerlegt und mit einer Blechschere um die Schalter das Blech ausgeschnitten und die Kabel von der Platine abgelötet.

Schalter ohne alles
Dann die Holzdinge zugeschnitten; ich hab vorher die Steckdosen nebeneinander gelegt, damit ich ungefähr sehe, wie groß das Ding werden muss. Mit 50cm in der Breite und 5cm in der Höhe hab ich alles gut nebeneinander bekommen und von der Höhe her passte der Sicherungsautomat dann auch gut rein.
Mit dem Lochsägenbohrer, den man normalerweise für Steckdosen in Gipskarton nimmt waren die Löcher in der Sperrholzplatte kein Problem. Für die Löcher für die Schalter konnte ich kurz vorbohren mit einem normalen Bohrer vorbohren und dann mit der Stichsäge zurechtschneiden.
Dann hatte ich mir einen Schaltplan ausgedacht:


An den Steckdosen konnte ich die Erdung und den Nullleiter problemlos verlängern, aber die Phase sollte
a) abgesichert und b) einzeln zu schalten sein.

Konkret sieht das dann so aus:


Da ich keine Schrumpfschläuche hatte, liegen die Kontakte an den Schaltern jetzt offen, also alle elektrischen bitte nicht so genau hinsehen ;-)
Ansonsten sind alles Unflexible Kabel, bis auf die, die von der Grundplatte zum Deckel führen, damit ich das im Zweifelsfall gut aufbekomme.

Und von außen macht es ebenfalls einen robusten Eindruck:


Klar, ich hab auf jeden Fall noch Verbesserungsbedarf in Sachen Metallverarbeitung, die Blechplättchen um die Schalter gefallen mir nicht so richtig aber es erfüllt seinen Zweck.



Die Lampe:

An der Bar hängt schon eine viel zu lange Zeit eine improvisierte Lampe aus Papier, die einfach nur irgendwie mit Klebeband an die Lampenfassung gelebt war. Da das Teil schon fast 2 Jahre (!) so hängt ist erstens wieder klar bestätigt, das nichts so lang hält wie ein Provisorium, und zum anderen hatte ich Muße, das endlich mal zu ändern.

In 5 Minuten zusammengeschustert

Da ich ein leidenschaftlicher Stöckchen-nach-Silvester-einsammel-Typ bin, hatte ich neben Papier und Leim alles da was ich brauchte.
Zunächst hab ich einfach gesehen, was ein A4-Blatt als Achteck hergibt:


Auf Papier geklebt hatte die ganze Konstruktion schon eine erstaunliche Stabilität. Also hab ich einfach weitergemacht, und zunächst mit Klebeband das Gerüst hingestellt:






















Das war eigentlich schon der schwierigste Teil des ganzen, als ich angefangen hab das mit Papier zu bespannen ging alles wie von selbst:



Ich hab natürlich die Papierstückchen ein bisschen einkürzen müssen, damit sie nur auf den Stegen Übergänge haben. Mit dem Ergebnis bin ich aber sehr zufrieden:


  
Und das ganze nochmal in Aktion:



soweit erstmal, J


Dienstag, 24. Januar 2012

wieder eine baustelle

wir sind mal wieder am bauen hier im motzhaus, diesaml in der ersten etage, wir haben die wand zwischen bad und küche rausgerissen (ein grad mal 1,80m breites bad das sich eher wie ein schlauch anfühlt, als ein raum ist nicht wirklich schön - zudem es das letzte mal vor mindestens 30 jahren renoviert wurde...) also soll später die küche kleiner, und das bad größer werden. jetzt warten erst einmal überraschungen in sachen abwasser und fußboden auf uns, doch es gibt ja zum glück eine hand voll handwerker die uns tatkräftig zur seite stehen.

leider gibt es noch keine fotos, da die sich auf einer anderen kamera befinden, und ich grad nicht rankomme. wieauchimmer, es sind drei containder mit bauschutt aus der wand und dem schornstein verschwunden, und wir haben einen riesigen doppel-t-stahlträger freigelegt, auf dem der schornstein stand. im moment kann man vom erdgesoss jedes wort hören, was auf der bastelle fällt, an einer stelle der decke ist jetzt nur noch eine gipskartonplatte zwischen den etagen vorhanden.
die nächsten tage wird dann dort eine neue dämmung einziehen, und dann wird das neue abwasser verlegt. wenn das geschen ist, kann die decke wieder geschlossen werden, und die neue wand einziehen. die decken werden anschleißend ein wenig abgehängt (3,40m hohe räume) und dann ist das gröbste ersteinmal durch.

sobald ich an die fotos komme, folgen die natürlich...

Jay

Sonntag, 11. Dezember 2011

Spülbecken und Zitrusfruchtsalat

Diese Woche hatte ich Gelegenheit für eine Freundin eine nicht ganz passende Spüle auf einen Spülschrank zu montieren (beide Teile waren gebraucht). Es passte gleich an zwei Stellen nicht, zum Einen ist der Spülschrank 10cm zu kurz gewesen, zum anderen etwas mehr als zwei Zentimeter zu schmal. Da daneben noch eine Arbeitsplatte kommt, hab ich mich für zwei schöne stabile Holzstützen neben der Spüle entschieden, die dan auch gleich noch die Arbeitsplatte tragen werden. Konkret sieht das so aus:


Und damit das Ganze auch noch gut zu bedienen ist, gabs noch eine Trennwand, an der auch die Schublade befestigt wurde. Vorher hatte dieses Küchenmöbel eine normale Arbeitsplatte, an der die befestigt war, also Dübel in den Boden, und dann mit Winkeln an der Rückleiste festgemacht...


Nächste Woche darf dann der Klempner ran, und das Loch für den Wasserhahn bohren/schneiden und anschließen, dann kommt die Arbeitsplatte...

Ansonsten hab ich mir als Zitrusfruchtfan nach der Entdeckuntg einer neuen Sorte "Sweetie" mal die Zeit genommen, und einen reinen Zitrusfruchtsalat gemacht.

Vorher:
Zwischendurch:

und fertig:


Es hat zu zweit etwa zwei Stunden geduauert aber die etwa drei Kilo Frucht-Geschmacksexplosion haben sich definitiv gelohnt. In den Hauptrollen: Pomelo, Orange, Mandarine, Zitrone, Rote Grapefruit, weiße Grapefruit, Sweetie und Limette.

Vitaminexplosion! Jay

Dienstag, 11. Oktober 2011

Möbelwerkstatt

Nachdem jetzt das Wetter wieder etwas trauriger wird, kommen auch die Indoor-Aktivitäten mehr zum tragen. Also habe ich endlich (zum "Epsilon" Album von Blood Stain Child als Hintergrundmusik) den Badschrank gebaut, den ich schon lange bauen wollte. Jetzt konnte endlich das Sammelsurium aus Wasch- und Putzmitteln das offen im Bad rumstand einen angemessenen Platz finden.

Eine einfache Kombination aus Brettern 80x30cm (die ich erst nochmal zuschneiden musste, damit der Schrank nicht breiter als die Lamellentüren wird) ist die Grundlage. Besonders wichtig ist, wie ich feststellen musste das Blendbrett vorn unten, das die Stabilität bringt. (Weswegen ich das als bereits als zweites nach dem "Dach" angeschraubt hab)

Für die Türen sollten schicke und professionelle (?) Topfscharniere her, ich hatte auch noch welche in der Werkstatt gefunden, blöd nur, das die hier abgebildeten für innenliegende Türen gedacht waren. Also musste ich nochmal in den Baumarkt und mir glatte besorgen (ich sollte mir langsam wirklich eine Kundenkarte ausstellen lassen^^)    
Kurz daruf sah das dann schon anders aus, und nach den üblichen (lästigen) Einstellarbeiten an den Scharnieren war ich mit dem Zwischenstand zufrieden.

 
Das Endergbnis war dann sehr zufriedenstellend, und jetzt weiß ich doch tatsächlich nicht was ich mit dem Stauraum der noch frei ist anfangen soll...

Anderntags entstand in Zusammenarbeit mit meinem Vater aus einer Küchenarbeitspalatte und gebrauchten Schreibtischschränken ein Scheibtisch für die Kellerwohnung:

Jay
 

Samstag, 23. Juli 2011

Neulich in der Küche...

neulich konnte ich eine faszinierende Szene in der Küche beobachten:




















immerwieder faszinierend, was meine Mitbewohner so aus dem Garten mitbringen...

Sonntag, 26. Juni 2011

Wohnung ?!

Nachdem nun alle Handwerker schon eine Weile ihre Arbeit beenedt haben, und ich auch mal wieder Zeit finde, gibt es jetzt einen Zwischen-/endstand in Sachen Kellerwohnung. in den letzten acht Wochen waren professionelle Menschen in Puncto Heizung, Fußboden, Trockenbau, Fließenlegen und Verkabeln unterwegs. Der Endstand kann sich sehen lassen:



Auch wenn noch keine richtigen Lampen hängen ist alles bereits in Funktion, es wurde auch schon in der Wohnung gekocht und übernachtet.

Im Küchenbereich ist noch genug Platz für eine Waschmaschine, was im Moment noch fehlt ist der Kühlschrank.


Im Bad fehlt nur noch die Trennwand für die Dusche, und dann ist auch hier alles fertig...

Insgesamt ist das alles noch ein wenig vorlaufig, in nächster Zeit werden wir uns sicher mit der Einrichtung dieser Räume beschäftigen.

Jay

Mittwoch, 16. Februar 2011