Montag, 31. März 2014

Marcelines Axt-Bass

Da ich grad eigentlich für Statistik lernen müsste, endlich der Blogeintrag zum Axt-Bass.


Schritt 1: Referenz suchen und auf A4 ausdrucken.

Dort hab ich erstmal alle Maße genommen, und auf Lebensgröße umgerechnet. (Das nächste mal finde ich hoffentlich eine hochauflösendere Vorlage...)

Dann hab ich das ganze in SketchUp übertragen, vor allem um die Bögen vom unteren Ende richtig hinzubekommen, und um zu sehen, obs vernünftig aussieht.
Schritt 2: Material suchen.

 Im Keller, in den Resten. Ein paar Holzleisten, ein Stück alte Garderobe, und Ikea-Spannstahl für Gardienen, der erfreulicherweise lang genug war.


Schritt 3: Sägen, Kleben, Schleifen.


Aus einem alten (lackierten) Teil einer Garderobe wurden Kopf und Hals. Ich hab beides miteinander Verzapft und verklebt.

Da ich in den Resten kein ausreichend großes Stück Holz gefunden hab, musste ich den Korpus aus mehreren kleineren Stücken zusammensetzen.

Zwischenstand:



Alle "Waffen" (ist das jetzt eine Axt oder ein Bass?) müssen ja irgendwie sicher sein, damit sich die armen Cosplayer nicht gegenseitig oder selbst verletzen, und deswegen gabs nur runde Kanten. Schleifen, schleifen, schleifen.
Damit der Bass von vorn auch gut aussieht gabs noch ne Schicht Bastel-Sperrholz.


Schritt 4: Farbe.



oben: Die erste Schicht.
rechts: nach einem ausführlichen Kampf (fast 2 Tage) mit alten Lösungsmitteln (die braune Farbe auf der Garderobe) die fast fertige Farbgebung.









Am Schluss noch die Bespannung und ein Gurt.
















Dienstag, 26. November 2013

P IV

Ich nähere mich der Vollendung des Podestes im Hauswirtschaftsraum. eine kleine Fotostrecke zu den OSB-Platten, und das fast fertige Podest:

Zuallererst kam noch Dämmung in die Holzwand, damit die nicht hohl klingt. Das war der größte Spaß mit den Milliarden von kleinen kratzenden Glasfaserstückchen. 

So sah das ganze dann erst einmal geschlossen aus.

Hier bereits mit praktischem Netbook-Halter, ääh... Waschbecken.

Die Fenster bekamen einen schicken Rahmen.

Und so sieht der fast fertige Stand aus. Es müssen noch ein paar Metallschienen an die Vorderkanten des Podestes angeschraubt werden, damit die OSB-Platten nicht im Laufe der Zeit abbröseln, wenn der Hauswirtschaftsraum benutzt wird.

Im Podest verstecken sich noch zwei andere Sachen:

Einmal eine zusätzliche Steckdose, etwas nach hinten versetzt, damit man im vorbeigehen nicht den Stecker der drinsteckt wegfetzt.

Und zum anderen ein Netzwerkknotenpunkt:


Als nächstes kommen jetzt der Trockenbauer und der Elektriker, und dann ist der Raum fertig, und kann mit unendlich vielen Dingen vollgestellt werden.

J

Mittwoch, 23. Oktober 2013

P III

Tag 7:

Ich bin mit dem Podest erst einmal an einem Stand angekommen, wo ich auf Handwerker warten muss. Klempner und Elektriker müssen was zur Installation sagen, dann kann die Wand geschlossen werden und anschließend kommt der Boden bzw. Deckel auf das Podest.


Die ganze Schubladen-Geschichte mit anpassen von den Schubladen, höhe, breite und ob's grade hängt, war aufwändiger als ich gedacht hatte, aber jetzt hab ich ein halbwegs zufriedenstellendes Ergebnis.


Ansonsten noch für Systematiker:




Freitag, 18. Oktober 2013

HWR Podest II

Tag 3/4:



Am hinteren Ende des Raumes ist jetzt auch alles "Überdacht" es war ein bisschen kompliziert am Durchbruch in der Wand weil dort nicht wirklich was zum festschrauben ist.

Tag 5:


Angepasste Schubladen, juhu:
jede einzelne Schublade musste ich in der Höhe und in der Breite einkürzen, und mich mit raus gebrochenen Spanplattenteilen rumärgern.

Tag 6:


Noch mehr Stauraum, die Schubladen einzubauen dauert länger, als ich gedacht hab.


Langsam bekomme ich aber einen Eindruck wie das Podest am Ende aussieht.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Podest

Im Hauswirtschaftsraum soll ein Podest für die Waschmaschine entstehn, das zum einen die Abwasser- und Zuwasserleitungen verschwinden lässt, zum anderen Platz für Wäsche Waschmittel usw. bietet. Also kommen von vorn Schubladen in das Podest. Es muss aber auch so stark sein, dass es eine schwere Waschmaschine im Schleudergang aushält.

Tag 1:

Von der Holzwand aus hab ich mit Dachlatten die unterste Ebene des Podestes festgelegt. da der Boden in dem Raum nicht eben ist war das viel Arbeit mit der Wasserwaage. Am Ende hat jedes Latten-paar vom Boden aus gemessen eine andere Höhe; es ist jetzt aber eine Waagerechte Fläche da.

Tag 2:

Von den Latten aus hab ich alle Ständer(-chen) ausgemessen und für alle eine eigene Höhe zugeschnitten:


Um dem ganzen richtige Stabilität zu geben hab ich (wie von meinem Großvater gelernt) Dreiecke konstruiert. Alle Dachlatten liegen auf den Ständern auf, sodass ich schon drauf rumspringen kann, ohne dass was passiert.
Wichtig an der Konstruktion ist auch die Blaue "Folie" (irgendsoein Dämmzeug), das unter allen Ständern liegt, damit die Vibrationen von der Waschmaschine nicht auf den Fußboden klopfen, und die Menschen eine Etage tiefer ihren Spaß haben wenn es von oben klopft.
Der kniffligste Teil kommt als nächstes, wenn ich an der Rückwand um die Leitungen bauen muss.

J

Freitag, 30. August 2013

Reaktiviert

So, um diesen Blog mal wieder ein wenig zu reaktivieren will ich zwei Sachen aus der letzten Zeit zeigen:

Zuerst eine Schalttafel um Steckdosen (bzw. Lampen die an den Steckdosen hängen) einzeln an- und auszuschalten.
Später dann eine Lampe aus einem Papierschirm.

Die Schalttafel:

Das meiste ist gebrauchtes aus dem Keller:
·         zwei Sperrholzplatten,
·         eine 2x5x300cm Holzleiste,
·      Kabel die vom Umbau im Motzhaus übrig geblieben sind,
·         eine alte 6 Ampere Automatensicherung,
·         6 Netzteilschalter aus alten defekten Computernetzteilen,
·      ein altes Computernetzkabel und
·         6 neue Steckdosen aus dem Baumarkt für 11€
·         Schrauben, Holzleim

Zuerst habe ich die Netzteile zerlegt und mit einer Blechschere um die Schalter das Blech ausgeschnitten und die Kabel von der Platine abgelötet.

Schalter ohne alles
Dann die Holzdinge zugeschnitten; ich hab vorher die Steckdosen nebeneinander gelegt, damit ich ungefähr sehe, wie groß das Ding werden muss. Mit 50cm in der Breite und 5cm in der Höhe hab ich alles gut nebeneinander bekommen und von der Höhe her passte der Sicherungsautomat dann auch gut rein.
Mit dem Lochsägenbohrer, den man normalerweise für Steckdosen in Gipskarton nimmt waren die Löcher in der Sperrholzplatte kein Problem. Für die Löcher für die Schalter konnte ich kurz vorbohren mit einem normalen Bohrer vorbohren und dann mit der Stichsäge zurechtschneiden.
Dann hatte ich mir einen Schaltplan ausgedacht:


An den Steckdosen konnte ich die Erdung und den Nullleiter problemlos verlängern, aber die Phase sollte
a) abgesichert und b) einzeln zu schalten sein.

Konkret sieht das dann so aus:


Da ich keine Schrumpfschläuche hatte, liegen die Kontakte an den Schaltern jetzt offen, also alle elektrischen bitte nicht so genau hinsehen ;-)
Ansonsten sind alles Unflexible Kabel, bis auf die, die von der Grundplatte zum Deckel führen, damit ich das im Zweifelsfall gut aufbekomme.

Und von außen macht es ebenfalls einen robusten Eindruck:


Klar, ich hab auf jeden Fall noch Verbesserungsbedarf in Sachen Metallverarbeitung, die Blechplättchen um die Schalter gefallen mir nicht so richtig aber es erfüllt seinen Zweck.



Die Lampe:

An der Bar hängt schon eine viel zu lange Zeit eine improvisierte Lampe aus Papier, die einfach nur irgendwie mit Klebeband an die Lampenfassung gelebt war. Da das Teil schon fast 2 Jahre (!) so hängt ist erstens wieder klar bestätigt, das nichts so lang hält wie ein Provisorium, und zum anderen hatte ich Muße, das endlich mal zu ändern.

In 5 Minuten zusammengeschustert

Da ich ein leidenschaftlicher Stöckchen-nach-Silvester-einsammel-Typ bin, hatte ich neben Papier und Leim alles da was ich brauchte.
Zunächst hab ich einfach gesehen, was ein A4-Blatt als Achteck hergibt:


Auf Papier geklebt hatte die ganze Konstruktion schon eine erstaunliche Stabilität. Also hab ich einfach weitergemacht, und zunächst mit Klebeband das Gerüst hingestellt:






















Das war eigentlich schon der schwierigste Teil des ganzen, als ich angefangen hab das mit Papier zu bespannen ging alles wie von selbst:



Ich hab natürlich die Papierstückchen ein bisschen einkürzen müssen, damit sie nur auf den Stegen Übergänge haben. Mit dem Ergebnis bin ich aber sehr zufrieden:


  
Und das ganze nochmal in Aktion:



soweit erstmal, J