Dienstag, 18. August 2015

Motzwerkstatt Grundlagen

Ich bin nun schon eine ganze Weile mit dem Bau der Motzwerkstatt beschäftigt, insgesamt schon etwas über drei Wochen. In diesen noblen Hallen werden dann die zukünftigen Projekte umgestezt.

Für die Motzwerkstatt musste ich im ehemaligen Luftschutzkeller eine Wand einziehen, damit der (Nahrungs-)vorratskeller und die Werkstatt getrennt sind (hier hat niemand Bock auf Sägespäne im Essen ;-) ). Alle Teile die ich bis jetzt verbaut hab standen vorher zum Teil Jahre im Keller und haben Platz weggenommen. Jetzt wird doch tatsächlich alles besser (und aufgräumter).
Angefangen hab ich zusammen mit einem Freund mit dem Podest (da der Kellerfußboden sonst zu kalt ist um lange dort zu arbeiten) und der Tür zur zukünftigen Bastelstube.


Die Tür ist etwa 2,20m hoch, also in etwa genauso wie die anderen auch im ganzen Haus, diese Höhe war schon ganz praktisch, da es so kein Problem ist 2m lange (hohe oder breite) Dinge in und aus der Werkstatt zu schaffen.


 Leider musste ich nach dem Einbau festestellen, das wir die Abwasserleitungen vergessen hatten und die Tür ein wenig rabiat abschneiden, damit alles passt. Mit ein bisschen mehr Gebastel sieht es jetzt aber nicht mehr so furchtbar aus.


Nach der Tür kam die Wand dran, die aus alten Spanplatten(-schränken) Gipskarton und MDF besteht, hoffentlich stark genug um einige Regale etc. zu tragen.


Von der Vorratskellerseite aus sieht das ganze am Ende dann so aus, das Regal hatten wir von den Vorbewohnern übernommen, es ist extrem stabil, also kann problemlos ein großer (Prepper-Doomsday-tauglicher?) Vorrat aus allen wichtigen dingen des Lebens angelegt werden.


Die heute beräumte Motzwerkstatt sieht vor dem Schleifen und Lackieren des Bodens so aus. Im Zentrum das alte Podest, die Stützen in der Mitte sind die alte Zusatzkonstruktion des Luftschutzkellers, die verhindern sollte, dass der Raum zusammenbricht, selbst wenn das ganze Haus zerbombt drauf liegt. Jetzt werden sie in die Werkbänke, die Wand oder irgendwie anders integriert.


Mehr Bilder gibt's dann wieder wenn der nächste Stand geschafft ist.

J

Donnerstag, 12. Februar 2015

SL-Schirm

Endlich hab ich mal wieder was Blogverdächtiges gebastelt. Vor nicht allzu langer Zeit ist mir in meinem Facebook-Feed ein Spielleiterschirm über den Weg gelaufen:

http://nerdapproved.com/gaming/step-up-your-dungeons-dragons-game-with-a-wood-dm-screen-and-dice-tower/

und etwa drei Wochen später hatte ein guter Freund Geburtstag, der auch RPG-Meister ist. Also kam eins zum anderen.
Ich hab mir altes Eichenfurnier aus einer sehr stabilen (Dungeon-)Tür geschnappt, und etwas größer als A4 zurechtgesägt:

Ein bisschen Kleber, Schleifpapier und Schraubzwingen und noch eine ganze Handvoll Silvesterraketenstäbe (der praktischste "Müll" den man auf der Straße findet) waren die Dinge die ich schon da hatte. Fehlten nur noch die Scharniere - ich musste feststellen das der Baumarkt offenstichtlich genau dort sein Geld verdient...













Da ich leider keine tolle Fräse mit Führung wie beim ursprünglichen Beispiel besitze, hab ich mich für die klebrige Variante entschieden. Das dauerte dann zwar etwas länger, geht aber im Endeffekt genauso gut.
Mein Startpunkt für den SL-Schirm war natürlich der Würfelturm.

 














leider etwas unscharf, es war schon spät...

So sah das Teil fast fertig aus:



Jetzt fehlten nur noch das Dach und die Seiten:


Von Innen gab's eine Metallkante zum ankleben, so können die Werte und Tabellen für die jeweils wechselnden Rollenspielsysteme mit Mageneten angepinnt werden:





Montag, 31. März 2014

Marcelines Axt-Bass

Da ich grad eigentlich für Statistik lernen müsste, endlich der Blogeintrag zum Axt-Bass.


Schritt 1: Referenz suchen und auf A4 ausdrucken.

Dort hab ich erstmal alle Maße genommen, und auf Lebensgröße umgerechnet. (Das nächste mal finde ich hoffentlich eine hochauflösendere Vorlage...)

Dann hab ich das ganze in SketchUp übertragen, vor allem um die Bögen vom unteren Ende richtig hinzubekommen, und um zu sehen, obs vernünftig aussieht.
Schritt 2: Material suchen.

 Im Keller, in den Resten. Ein paar Holzleisten, ein Stück alte Garderobe, und Ikea-Spannstahl für Gardienen, der erfreulicherweise lang genug war.


Schritt 3: Sägen, Kleben, Schleifen.


Aus einem alten (lackierten) Teil einer Garderobe wurden Kopf und Hals. Ich hab beides miteinander Verzapft und verklebt.

Da ich in den Resten kein ausreichend großes Stück Holz gefunden hab, musste ich den Korpus aus mehreren kleineren Stücken zusammensetzen.

Zwischenstand:



Alle "Waffen" (ist das jetzt eine Axt oder ein Bass?) müssen ja irgendwie sicher sein, damit sich die armen Cosplayer nicht gegenseitig oder selbst verletzen, und deswegen gabs nur runde Kanten. Schleifen, schleifen, schleifen.
Damit der Bass von vorn auch gut aussieht gabs noch ne Schicht Bastel-Sperrholz.


Schritt 4: Farbe.



oben: Die erste Schicht.
rechts: nach einem ausführlichen Kampf (fast 2 Tage) mit alten Lösungsmitteln (die braune Farbe auf der Garderobe) die fast fertige Farbgebung.









Am Schluss noch die Bespannung und ein Gurt.
















Dienstag, 26. November 2013

P IV

Ich nähere mich der Vollendung des Podestes im Hauswirtschaftsraum. eine kleine Fotostrecke zu den OSB-Platten, und das fast fertige Podest:

Zuallererst kam noch Dämmung in die Holzwand, damit die nicht hohl klingt. Das war der größte Spaß mit den Milliarden von kleinen kratzenden Glasfaserstückchen. 

So sah das ganze dann erst einmal geschlossen aus.

Hier bereits mit praktischem Netbook-Halter, ääh... Waschbecken.

Die Fenster bekamen einen schicken Rahmen.

Und so sieht der fast fertige Stand aus. Es müssen noch ein paar Metallschienen an die Vorderkanten des Podestes angeschraubt werden, damit die OSB-Platten nicht im Laufe der Zeit abbröseln, wenn der Hauswirtschaftsraum benutzt wird.

Im Podest verstecken sich noch zwei andere Sachen:

Einmal eine zusätzliche Steckdose, etwas nach hinten versetzt, damit man im vorbeigehen nicht den Stecker der drinsteckt wegfetzt.

Und zum anderen ein Netzwerkknotenpunkt:


Als nächstes kommen jetzt der Trockenbauer und der Elektriker, und dann ist der Raum fertig, und kann mit unendlich vielen Dingen vollgestellt werden.

J

Mittwoch, 23. Oktober 2013

P III

Tag 7:

Ich bin mit dem Podest erst einmal an einem Stand angekommen, wo ich auf Handwerker warten muss. Klempner und Elektriker müssen was zur Installation sagen, dann kann die Wand geschlossen werden und anschließend kommt der Boden bzw. Deckel auf das Podest.


Die ganze Schubladen-Geschichte mit anpassen von den Schubladen, höhe, breite und ob's grade hängt, war aufwändiger als ich gedacht hatte, aber jetzt hab ich ein halbwegs zufriedenstellendes Ergebnis.


Ansonsten noch für Systematiker: